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SachsenTip
  Burg Kriebstein

Stand: 29. Oktober 2000

Am Ufer der Zschopau gelegen - inmitten eines Landschaftsschutzgebietes - thront stolz auf einem Felsen die Burg Kriebstein, deren erste urkundliche Erwähnung bis ins Jahr 1384 zurückgeht. Der Ritter Dietrich von Beerwalde erbte die Burg von seinem Vater und erhielt sie von Wilhelm I. - Markgraf zu Meißen - als Lehen. Heute ist die Burg Eigentum des Freistaates Sachsen, und sie bietet neben ihrer Funktion als klassisches Besichtigungsobjekt und Museum zahlreiche Sonderveranstaltungen. Vor allem Ritterspiele und verschiedene Spektakel im Rahmen des jährlich stattfindenden Mittelsächsischen Kultursommers locken Besucher aus nah und fern auf das Burggelände. Burg Kriebstein
Burg Kriebstein Der gotische Wohnturm, der als bedeutendster seiner Art in Sachsen gilt, beherbergt fünf Ausstellungsetagen, die Museumsexponate von mehreren Alteigentümern zeigen. Das Schatzgewölbe und die Kapelle beherbergen Kostbarkeiten, zu denen einmalige Wandmalereien gehören. Beeindruckend präsentieren sich Stilzimmer von der Renaissance bis zur Neugotik mit italienischen Sitzbanktruhen und Portraits, mit chinesischer Hinterglasmalerei und vielen anderen Gegenständen. Der Rittersaal zeigt als originellste Attraktion eine Truhe aus dem 17. Jahrhundert. Außerdem empfiehlt sich ein Rundgang um das Felsenfundament von Kriebstein.
Öffnungszeiten:
März, April, Oktober
Dienstag – Sonntag 10.00 – 16.00 Uhr
Mai bis September
Dienstag – Freitag 9.00 – 17.00 Uhr
Samstag, Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr
Anschrift:
Burg Kriebstein
09648 Kriebstein
Telefon: (03 43 27) 9 52 24
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