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SachsenTip
  Schloß Lichtenstein

Stand: 29. Oktober 2000

Das Wahrzeichen der Stadt Lichtenstein ist das hochaufragende Schloß Lichtenstein, das erstmalig im Jahr 1212 als "Castum Lichtenstein" erwähnt wurde. Mehrmals wurde die Burganlage zerstört, letztmalig im Jahre 1632. Als Ruine stand es bis nach dem Westfälischen Frieden und wurde 1648 als Wohnschloß im Renaissancestil wieder neu aufgebaut. Schloß Lichtenstein
Von 1215 bis 1945 war die Burg beziehungsweise das Schloß im Besitz der Schönburger. An die erste Burganlage erinnern heute noch der Wallgraben, die Folterkammer, der Hungerturm sowie zahlreiche Gänge und Nischen, welche sich direkt unter dem Schloß befinden. Durch den Um- und Ausbau von 1837 bis 1839 nahm das Schloß seine heutige Gestalt an.

An das Fürstengeschlecht der Schönburger erinnert die unter dem Schloß befindliche Fürstengruft. In ihr wurden 20 Mitglieder des Hauses Schönburg beigesetzt. Seit 1949 gehört das Schloß dem Bistum Meißen und wird als Altersheim genutzt. Trotzdem werden Führungen organisiert, die durch Ganganlagen, Hungerturm, Folterkammer und Fürstengruft führen.

Öffnungszeiten:
Sonn- und Feiertags
14.00 – 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Anschrift:
Schloß Lichtenstein
Am Mühlgraben 1
09350 Lichtenstein
Telefon: (037204) 8 33 41
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