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SachsenTip
  Schloß Trebsen

Stand: 25. Oktober 2000

Das Leipziger Land ist reich an Kulturbauten. Zahlreiche Schlösser und Burgen bevölkern die Region zwischen Grimma, Oschatz und Wurzen. Allerdings befinden sich lediglich die Burgen Mildenstein und Gnandstein im Besitz des Freistaates Sachsen. Die meisten historischen Bauwerke sind Eigentum der Städte und Gemeinden, doch weil deren Kassen ständig leer sind, ist Hilfe von Fördervereinen und Sponsoren stets willkommen. Schloß Trebsen
Blick in den Park Auch der kleine an der Mulde zwischen Grimma und Wurzen gelegene Ort Trebsen hat zwar ein beeindruckendes Schloß zu bieten, dessen erste Erwähnung als Wasserburg mit Bergfried bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, das aber im Laufe der Jahrhunderte arg vom Zahn der Zeit benagt wurde. Erste Besitzer waren die Ritter von Trebsen, 1172 noch kaiserliche Ministeriale des Kaisers Barbarossa.
Im 14. und 15. Jahrhundert wechselten dann die Besitzer, und Trebsen erfuhr einen wirtschaftlichen Aufschwung. Ende des 15. Jahrhunderts wurden wahrscheinlich Teile der Burg abgebrochen. Mit dem Bau des Ostflügels begann die erste große Bauphase der neuen Schloßanlage. Das zweite Baugeschehen mit dem Umbau des Ostflügels und der spätbarocken Fassadengestaltung vollzog sich dann im 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden auch Wirtschaftsgebäude errichtet und die Parkanlage gestaltet. Am Schloß
Im Schloß Von 1892 bis 1945 war Trebsen, das damals zu den größten Rittergütern Sachsens zählte, im Besitz einer Familie von Zimmermann. In der Nachkriegszeit dienten die Obergeschosse des Süd- und Ostflügels der Einrichtung von Wohnungen. Beim Abbruch der Dächer über dem West- und Nordflügel wurde die Ausstattung vollständig zerstört.
Seit 1992 existiert der Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e.V. - Schloß Trebsen -, der seinen Sitz in den historischen Mauern hat. Diesen Aktiven ist es zu verdanken, daß ein Konzept zur Gesamtsanierung und Nutzung als Zentrum für Denkmalpflege existiert. So erfolgten bereits erste Sicherungsmaßnahmen am West- und Nordflügel sowie der Wiederaufbau der Dächer über dem West- und Nordflügel. Kräutergärten wurden angelegt und vor Ort etablierte sich eine Schloßgaststätte. Schützende Schloßmauer
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