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SachsenTip
  Gemäldegalerie "Alte Meister" in Dresden

Stand: 29. Oktober 2000

Wie so viele Dresdner Museen ging auch die Gemäldegalerie Alte Meister aus der 1560 gegründeten kurfürstlichen Kunstkammer hervor. Erst August der Starke sonderte die Gemäldesammlung aus, welche durch seine Sammelleidenschaft schon enorm gewachsen war. So wurden unter anderem 1745 die Sammlung des Herzogs von Modena mit 100 Einzelwerken und 1754 die vielgerühmte "Sixtinische Madonna" erworben. In dem von Gottfried Semper erbauten Galeriegebäude fand 1855 die Gemäldegalerie ihre würdige Heimstatt.

Durch regen Zukauf zeitgenössischer Kunst wurden 1931 diese Werke aus der Galerie ausgesondert und erhielten auf der Brühlschen Terrasse ihr eigenes Domizil. Die Gemäldegalerie Neue Meister war geschaffen und dadurch erhielt letztlich die bisherige Gemäldegalerie ihre heutige Bezeichnung. Am 13. Februar 1945 wurde die Sempergalerie im Bombenhagel zerstört und mit ihr 154 Gemälde. Insgesamt wurden während der Kriegswirren 206 Gemälde zerstört sowie 507 als vermißt gemeldet.

Noch heute konnten von den vermißten Meisterwerken nur 44 wieder nach Dresden zurückgeführt werden. Nach dem Wiederaufbau der Sempergalerie konnte 1956 auch die Gemäldegalerie der Alten Meister wieder dem Publikum zugänglich gemacht werden. Da aus der Kriegsbeute der Sowjetarmee 1955 insgesamt 1.240 Gemälde wieder der damaligen DDR zurückgegeben wurden, konnte die Gemäldegalerie zur 400-Jahr-Feier der Dresdner Kunstsammlungen 1960 wieder im alten Glanz erscheinen. Seitdem haben Millionen von Kunstbegeisterten die Werke von Raffael, Rubens, Dürer, Holbein und viele andere Werke der Alten Meister bestaunen können.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag
10.00 - 18.00 Uhr
Anschrift:
Gemäldegalerie "Alte Meister" in Dresden
Sophienstraße
01067 Dresden
Telefon:
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