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SachsenTip
  Gellert-Museum in Hainichen

Stand: 29. Oktober 2000

Christian Fürchtegott Gellert, einer der meistgelesenen Autoren des 18. Jahrhunderts, war nicht nur hochgeachtet zu Lebzeiten, sondern er blieb es auch nach seinem Tode am 13. Dezember 1769. So begann Ende des 19. Jahrhunderts seitens der Bürger von Hainichen eine emsige Sammeltätigkeit zum Leben und Wirken des Dichters. So etablierte sich in einem denkmalgeschützten Gebäude, das einst 1851/52 von dem angesehenen Hainichener Bürger Julius Herrmann Werner als Wohnhaus erbaut wurde, das Gellert Museum. Gellert-Statue
Die Räume beherbergen eine wohl einmalige historische Bibliothek mit 600 Titeln. Die reichliche Hälfte der Veröffentlichungen ist aus dem 18. Jahrhundert, und einhundert Ausgaben sind fremdsprachig. Bis auf eine Ausnahme sind sämtliche Erstausgaben im Bestand der Gellert-Bibliothek, ergänzt von verschiedenen Vertonungen.

Im Fundus des Museums ist auch eine Kunstsammlung zur Fabel vorhanden, die 400 Blätter verschiedener zeichnerischer Techniken umfaßt. Zu ihren Schöpfern zählen unter anderem zeitgenössige Künstler wie Steffen Vollmer, Wolfgang Hennig und Rolf Münzner. Bei besonderen Gelegenheiten wird diese einzigartige Kunstsammlung gezeigt. Weiteres Sammelgut erinnert nicht nur an Gellert selbst, sondern auch an seinen Freundeskreis.

Hinweisschild So sind auch sämtliche Briefe, die der Dichter schrieb und die an ihn gerichtet sind, chronologisch geordnet. Seit mehreren Jahren bietet die Einrichtung auch museumspädagogische Programme an, deren Ziel es ist, den richtigen Umgang mit dem Medium Buch zu fördern und zu erlernen. Selbstverständlich wurden die Programme für sämtliche Altersstufen entwickelt. Ein gutes Angebot für Schulen, die immer auf der Suche nach interessanten Projektthemen sind.
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