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SachsenTip
  Besucherbergwerk Schönfeld

Stand: 29. Oktober 2000

Nachdem der erste Silberfund am Schreckenberg 1491 gemacht wurde, dehnte sich der Bergbau schon bald auf das spätere Grubenfeld der Grube Markus Röhling aus. Schon 1500 wurde für die Entwässerung der Gruben des Schrecken- und Schottenberges der Orgelstolln vorgetrieben. Bis zur Einstellung des Grubenbetriebes im Jahre 1857 wurden etwa 15,4 Tonnen Silber und 51326 Zentner Kobalterz gefördert. Damit war die Grube eine der ertragreichsten im Annaberger Bergbaurevier. Weil die Erkundungsarbeiten auf Uranerz ohne Erfolg blieben, wurde der Förderbetrieb schließlich 1953 endgültig eingestellt.

Seit Anfang der 90er Jahre hatte der Verein Altbergbau Markus-Röhling-Stolln den Gedanken, einen Teil des umfangreichen Grubenreviers für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und im Juli 1994 konnte das Besucherbergwerk eröffnet werden. Nach etwa 600 Metern Fahrt mit der Grubenbahn kann der Besucher eindrucksvolle Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus von 1733 bis 1857 und des Uranbergbaus der SAG Wismut besichtigen. Die Hauptattraktion ist jedoch das 9 Meter hohe Kunstrad, welches von den Mitgliedern des Vereins Altbergbau originalgetreu und voll funktionsfähig nachgebaut wurde.

Öffnungszeiten:
täglich
9.00 - 16.00 Uhr
Anschrift:
Besucherbergwerk "Markus Röhling Stolln"
Sehmatalstraße 15
09488 Schönfeld
Telefon: (03733) 5 29 79
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