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SachsenTip
  Städtisches Museum in Zwickau

Stand: 29. Oktober 2000

Im Jahre 1914 wurde das Haus als König-Albert-Museum übergeben. Seine Vorgeschichte reicht allerdings bis in die Zeit der Gründung des Zwickauer Altertumsvereins 1857 zurück. Damals wurde das repräsentative Gebäude als kombinierter Museums- und Bibliotheksbau für die städtischen Sammlungen, die Ratsschulbibliothek und das Stadtarchiv entworfen. Ausstellungsschwerpunkte sind heute Malerei und Grafik des 15. bis 20. Jahrhunderts. Rund 90 Handzeichnungen, Aquarelle und Drucke repräsentieren das Schaffen des Zwickauer Künstlers Max Pechstein. Doch auch Arbeiten von berühmten Malern wie Heckel, Schmidt-Rottluff, Kollwitz, Hofer und Dix beherbergt die Sammlung.

Die stadtgeschichtlichen Exponate verdeutlichen das Geschehen in Zwickau. Die verkehrsmäßig günstig gelegene Stadt spielte eine entscheidende Rolle bei der Erschließung des Erzgebirges, war ein Vorposten der Reformation und kam erst durch die Industrialisierung aus der Stagnation nach dem 30jährigen Krieg heraus. Bemerkenswert sind auch die historischen Möbel der Kalandstube, eine Sammlung von Zwickauer Porzellan und ein restauriertes Biedermeierzimmer. Eng verbunden mit der industriellen Nutzung des Steinkohlevorkommens von Zwickau ist die mineralogisch-geologische Sammlung, die mit 16.000 Stück zu den größten in Sachsen gehört.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag
9.00 - 17.00 Uhr
Samstag, Sonntag
10.00 - 17.00 Uhr
Anschrift:
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