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SachsenTip
  Grimma

Stand: 30. Oktober 2000

Wer heute Grimma besucht, kommt an der Geschichte dieser reizvollen im Herzen von Sachsen gelegenen Kleinstadt nicht vorbei. Die erste urkundliche Erwähnung des markgräflichen Schlosses beginnt um das Jahr 1200. Im Jahr 1230 wurde mit dem Bau der Stadtkirche "Unser lieben Frauen" begonnen.
Altar Das 1251 in Grimma eingerichtete Zisterzienserkloster wurde 1265 nach Nimbschen verlegt.
Im Mittelalter erlebte die Stadt ihre Blüte als Handelsplatz und war lange Zeit in dieser Hinsicht Leipzig ebenbürtig. Heute ist Grimma allerdings nur noch ein Kleinstadtparadies vor den Toren Leipzigs.
Ebenfalls sollte das Heimatmuseum und das Göschenhaus in Grimma-Hohnstädt einen Abstecher wert sein. Beeindruckend präsentiert sich auch das monumentale Gebäude, in dem sich einst das säkularisierte Augustinerkloster und später die Landes- und Fürstenschule St. Augustin befand und das heute das Gymnasium der Stadt beherbergt.
Übrigens besuchten solche bedeutende Leute wie der Reformator Martin Luther, der Liederdichter Paul Gerhardt und der Staatsrechtslehrer Samuel Pufendorf diese Fürstenschule.
Die Kleinstadt lädt mit ihrem denkmalgeschützten Stadtkern genauso zum Bummeln und Verweilen ein wie mit ihrer Umgebung. Hier sind sowohl Spaziergänge als auch ausgedehnte Wanderungen möglich.
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