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SachsenTip
  Lichtenstein, die Stadt im Grünen

Stand: 30. Oktober 2000

Das im Chemnitzer Land gelegene Lichtenstein mit gerade mal 14.350 Einwohnern wird aus gutem Grund auch als Stadt im Grünen bezeichnet. Immerhin fand hier 1996 die 1. Sächsische Landesgartenschau statt. Das weiträumig Gelände hält auch heute noch neben neugestalteten großzügigen Parkanlagen allerlei grüne Varianten für Besucher bereit. Noch bevor die Stadt die erste urkundliche Erwähnung fand, siedelten sich im Schutz der damals existierenden Burg, dem "Castum Lichtenstein", unterhalb des Burgberges im 13. Jahrhundert Ackerbauern und Handwerker an. Blumige Aussichten...
Modell der Bundesgartenschau Sie errichteten eine Ansiedlung von stroh- und schindelgedeckten Lehmhütten, die den Namen Lichtenstein erhielt. Der Ort selbst wird im Jahre 1446 nachweislich erstmals als "Stadt" bezeichnet.

Begünstigt wurde die Stadtentwicklung durch ihre Lage an der alten Heer- und Handelsstraße von Nürnberg nach Dresden, der heutigen Bundesstraße 173.

Zahlreiche alte Gebäude, zu denen auch das Rathaus von 1626 sowie der ehemalige "Obere Gasthof", dessen Spuren bis zum Jahre 1593 zurückreichen, gehören, prägen heute noch das Bild der Stadt. Der heutige Stadtteil Callnberg war vor seiner Gründung von 1708 bis 1920 eine selbständige Stadt.  Bemerkenswert ist auch die Kirche "St. Laurentius", deren genaues Baujahr nicht nachweisbar ist. Wer die Stadt besucht, der sollte unbedingt eine Stippvisite im Heimatmuseum einplanen und den Aufstieg zum Schloß, dem eigentlichen Wahrzeichen von Lichtenstein. Spielzeugmuseum im Ort
Blumengrüße auf der Bundesgartenschau Die Stadt beherbergt seit mehr als 100 Jahren Fachschulen verschiedener Berufszweige, unter anderem auch die Web- und Wirkschule.

Nach der Wende entstand im Norden der Stadt ein etwa 67 ha großes Gewerbegebiet, das heute zu den modernen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört.

Es zeugt vom beginnenden wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Zusammenbruch der traditionsreichen Textilindustrie. Neben industriell und gewerblich genutzten Flächen sind ein Technologiezentrum sowie Einkaufsmöglichkeiten, ausgedehnte Rad- und Wanderwege mit Erholungsflächen entstanden. Gelände der Bundesgartenschau
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