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SachsenTip
  Oederan

Stand: 30. Oktober 2000

Der im Jahre 1286 als Stadt erwähnte Ort, das zwischen Flöha und Freiberg gelegene Oederan, läßt bis zum heutigen Tage noch in seinem historischen Zentrum den zweiteiligen Stadtgrundriß erkennen. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts kam es zur Belebung des Bergbaus, dadurch wurde Oederan 1583 Bergstadt. Als der Bergbau erlosch, wurden die Bewohner Leinweber und Tuchmacher. Der Stadt blieben häufige Brände nicht erspart. Das hatte zur Folge, daß die meisten Wohnhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind. Das Rathaus ist ein Renaissancebau von 1575, der 1780 verändert wurde, allerdings noch Architekturteile aus seiner Entstehungszeit 1575 aufweist. Ältere Bausubstanz dokumentiert auch die spätgotische Kirche "Zu Unserer Lieben Frauen". Der Sakralbau wurde jedoch in den Jahren 1890/92 durch den Architekten C. Schramm im neugotischen Stil umgebaut. In der Kirche befindet sich eine von Gottfried Silbermann in den Jahren 1725 bis 1727 erbaute Orgel.

Weitere historische Gebäude sind unter anderem die alte Schule, der Fachwerkbau des Kantorats und der ehemalige Gasthof "Drei Schwäne". Beachtenswert ist auch des Ensemble des Ehrenzuges und das Hospital "zum heiligen Kreuz", das sich gemeinsam mit einigen klassizistischen Grüften unmittelbar am Friedhof befindet, in dem heute das kulturelle Zentrum der Stadt sein Domizil hat. Selbstverständlich besitzt die Stadt auch ein Heimatmuseum. Über die Landesgrenzen hinaus wurde Oederan auch durch seine Schauanlage "Klein Erzgebirge" bekannt. Sehenswert ist auch die Historische Handweberei.

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