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SachsenTip
  Wurzen - eine der ältesten Städte

Stand: 08. Mai 2001

Die im Muldentalkreis gelegene Große Kreisstadt Wurzen ist eine der ältesten Städte des Freistaates Sachsen. Sie wurde bereits im Jahre 961 erstmalig erwähnt. Ausgedehnte Wälder, weitläufige Flußauen, sanfte Hügel, Seen und Schlösser mit schönen Parks und Gärten sind charakteristisch für das Wurzener Land. Das Wappen der Stadt beherbergt einen geharnischten Reiter, der in seiner rechten Hand einen Krummstab führt. Der Dom St. Marien von Wurzen
Geburtshaus von Ringelnatz Er erinnert an die Zeit, als die Bischöfe von Meißen noch die Herren der Stadt und der "terra Worcynensis" waren. Das Gesamtbild des um 1150 zwischen Domfreiheit und Altstadt angelegten Marktes, wird heute vorwiegend durch restaurierte Häuser aus verschiedenen Stilepochen geprägt.
Gedenktafel an Ringelnatz Sehenswert sind unter anderem das Ensemble der Liegenbank, das Alte Rathaus und der Ringelnatzbrunnen, welcher anläßlich des 100. Geburtstages des Dichter eingeweiht wurde. Joachim Ringelnatz, der malende Dichter mit der frechen Schnauze und dem reinen Herzen wurde in Wurzen als Hans Gustav Bötticher im Jahre 1883 geboren. Ringelnatz-Brunnen
Stadtkirche St. Wenceslai An seinem Geburtshaus erinnert heute daran noch eine Gedenktafel. Die Ringelnatz-Sammlung dagegen befindet sich seit einiger Zeit im Kulturgeschichtlichen Museum der Stadt, das sich in der Domgasse befindet. Wurzens Silhouette wird von den Türmen des Doms St. Marien, des Bischofsschlosses und der spätgotischen Stadtkirche St. Wenceslai geprägt. Posttor und Postmeilensäule sind ebenfalls einen Besuch wert. Der im Jahre 1114 vom Meißner Bischof Hertwig geweihte Dom gehört zu den ältesten und interessantesten Sakralbauten Sachsens.
Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr er zahlreiche bauliche Veränderungen. Die berühmte Kreuzigungsgruppe wurde vom Dresdner Professor Wrba in den Jahren 1928 bis 32 geschaffen.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Doms befindet sich das Schloß, das 1491 bis 97 der Salhausener Bischof im Stile der sächsischen Spätgotik errichten ließ. Mit dem Bauwerk ist auch der Name des bekannten Baumeisters Arnold von Westfalen verbunden.

Alte Poststation
Bischofsschloß Wurzen hat auch eine reizvolle Umgebung zu bieten. Empfohlen sei der Besuch der Parkanlage im Norden der Stadt. Sie entstand bereits im Jahre 1879 und wurde später zu einem reizvollen Naturdenkmal der Stadt erweitert. Der idyllisch angelegte Teich mit Fontäne und Grotte, gepflegte Parkwege durch stattliche, ausgedehnte Baumbestände und weitläufige Grünflächen laden zu Spaziergängen ein.
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